“Buzzword-Marketing”

By 11. Juni 2020 Blog

Ich mache gerade eine Ausbildung zum Content Marketing Manager, also ich verfeinere meine Fähigkeiten, vernünftige Inhalte für das Onlinemarketing nach der Inbound-Methode zu planen, zu produzieren und an den richtigen Stellen im Netz zu platzieren.
Das ist übrigens richtig ernsthafte Arbeit.

Buzzword

Buzzwords so weit das Auge reicht!

In diesem Zusammenhang begegnen mir ständig Begriffe wie z.B. Performance-Marketing, Crossover-Marketing oder Sätze wie:
“Nehmen wir ein Halfsizebanner, das over the page AD, ein Popup oder das Leaderboard, kombiniert mit dem Rectangle und einem Skyscraper? Hauptsache ordentliche Post-View und Retargeting mit einem getrackten Cookie über alle Pages.”
Alles schön und gut. Das klingt modern und zeitgeistig. Allerdings frage ich mich, ob diese Aneinanderreihung von sog. “Buzzwords” (also Phrasen, die ohne Rücksicht auf Verluste gedroschen werden, Anm.) in der Onlinemarketing-Szene nur noch um ihrer selbst willen gebraucht werden. Soll dieser gnadenlose Einsatz von “denglischer Sprache” etwa nur dabei helfen, die eigene Ohnmacht zu vertuschen.
Oder dient das alles letztlich doch dem altmodischen Ziel jeder vertrieblichen Aktivität:
“Wir wollen, dass Kunden bei uns kaufen, dass sie immer wieder bei uns kaufen und dass sie bei anderen gut über uns reden”?
Onlinemarketing ist aus meiner Sicht tatsächlich nichts anderes als die Transformation  des Verkaufsprozesses ins moderne Internetzeitalter. Onlinemarketing bietet viele Möglichkeiten, ist sehr hipp und sehr aufregend,  und kann sehr effektiv sein– aber wenn wir es nicht schaffen “den Sack nach alter Väter Sitte zuzumachen” ist es natürlich eher unwirksam.

Peter Groß

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