Vortrag von Oliver Ratzesberger (Teradata) auf der DigitalX in Köln (Fortsetzung)

Eines der fünf Ergebnisse der auf der Digital X vorgestellten Teradata – Studie hatte ich ja schon im ersten Teil meines kurzen Berichtes beschrieben. Bevor ich mich jetzt den übrigen vier zuwende, hier noch einmal die fünf Erkenntnisse aus der Studie:

1. Hyper Disruption
2. Pervasive Digitaziation (umfassende Digitalisierung)
3. Autonomous Action (autonomes Entscheiden)
4. Cloud Imperative (Cloud als Imperativ)
5. Enterprise Consumerization (Konsumerierung der Unternehmen)

2. Umfassende Digitalisierung:

Die Mehrheit der befragten Führungskräfte ist wohl davon überzeugt, dass auf die wachsenden Erwartungen der Kunden an eine schnelle und personalisierte digitale Interaktion mit höchster Priorität zu reagieren ist. In diesem Zusammenhang ist mir ein Phänomen aufgefallen, dass ich als Fossil aus der analogen Welt gar nicht so auf dem Schirm hatte. Es handelt sich um die sog. “digital experience” oder “digitales Erlebnis“, das einem Benutzer (Kunde, Partner oder Mitarbeiter) durch Interaktion über eine digitale Technologie angeboten wird. Digitale Erlebnisse basieren auf moderner Technologie und dem Internet. Unternehmen können hierüber Services anbieten, die wesentlich mehr sind als nur digitalisierte, herkömmliche “Papierprozesse”. Mobile Apps, Websites und immer intelligentere Geräte schaffen digitale Erlebnisse, sobald Kunden, Partner oder Mitarbeiter mit einem Unternehmen darüber in Interaktion treten.

3. Autonomes Entscheiden:
Ein Ziel der meisten Unternehmen auf dem Weg zur vollständigen Digitalisierung ist die bestmögliche Nutzung der enormen Menge vorhandener Daten, um Antworten auf schwierige geschäftliche Herausforderungen zu finden. Für viele erfordert dies den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), Maschinellem Lernen (ML) und einer autonomen Plattform. Insbesondere KI hat das Potenzial, eine führende Rolle in der Zukunft der Digitalen Transformation zu spielen.

4. Cloud als Imperativ:
Für einen erfolgreichen Einsatz von KI im großen Maßstab ist eine leistungsfähige Infrastruktur für Analytics aus der Cloud erforderlich. Diese Meinung wurde vom Gr0ßteil der befragten Unternehmen bestätigt, eine weitere Zunahme des sog. Cloud Computing kann somit erwartet werden.

5. Konsumerisierung von Unternehmen:

Noch so eine Sache die für jemand, der mit komplexen und schwer zu lösenden Problemen aufgewachsen ist, äußerst schwer zu akzeptieren ist: Zu den vielen Vorteilen der Cloud gehören die größere Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit für Unternehmen. Deshalb ist auch festzustellen, dass sich immer mehr Unternehmen für Technologien entscheiden, die ihre Wurzeln in der Consumer-Welt haben. Damit gestalten sie ihre Geschäftsprozesse wesentlich einfacher und reibungsloser.

Wie bereits im ersten Teil von mir angemerkt: Ganz schön viel was da auf uns zukommt – aber…

…mit dem Beratungsprogramm “unternehmenswertMensch plus” https://www.unternehmens-wert-mensch.de/uwm-plus/uebersicht/wurde eine Möglichkeit geschaffen, KMU bei der strategisch sinnvollen Neuausrichtung im digitalen Wandel zu unterstützen.
Market Advice, autorisierter Prozessberater in diesem Programm, kann bereits auf mehrere erfolgreiche uwm plus-Beratungsprojekte zurückblicken.

 

Peter Groß

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