Aufbau einer Arbeitgebermarke im KMU

By 24. Februar 2019Blog

Überlegungen zum Thema Arbeitgebermarke im Mittelstand

Mit dem Aufbau einer Arbeitgebermarke will ein Unternehmen das Interesse potentieller Mitarbeiter auf sich ziehen, sich als attraktiver Arbeitgeber am Arbeitsmarkt positionieren und so das Rennen um die besten (verbliebenen) Fachkräfte für sich zu entscheiden.

Führungskraft junior

Durch das aktive Einbeziehen von Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten können gelebte Werte, attraktive Aufgaben und das Besondere am Unternehmen gemeinsam herausgearbeitet werden. Diese Stärken und Vorzügen führen dann dazu, dass sich das Unternehmen in den Augen der Bewerber positiv  von den Wettbewerbern am Arbeitsmarkt abhebt. Dabei ist seitens des Unternehmens darauf zu achten, dass die Arbeitgebermarke authentisch ist und gleichzeitig den Präferenzen der Zielgruppe, also der Wunschkandidaten für die Stellenbesetzung, entspricht. Klein- und Mittelständler können hier im Vergleich zu Großunternehmen mit einigen Vorzügen als Arbeitgeber punkten. Das sind z.B.:

  • flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege
  • persönliche Atmosphäre
  • Entscheidungsbeteiligung und frühe Verantwortungsübernahme
  • häufig direkte Kommunikation mit Unternehmensspitze
  • Loyalität und Verbundenheit gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
  • flexible Arbeitszeiten
  • gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf (Work- Life– Balance)
  • breites, abwechslungsreiches Aufgabenspektrum
  • Nähe zum Kunden, persönliche Geschäftsbeziehungen
  • häufig regionale Highlights (z.B. Lage)
    (Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft)

Viele KMU allerdings sehen diese Vorzüge nicht (mehr) bzw. schätzen sie als zu schwach und unbedeutend ein um sie nach außen zu kommunizieren.

Peter Groß

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